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Hinter Glas: Wie der „Mannheimer Morgen“ seinen Strukturwandel ausstellt

Mit seiner Pop-up-Redaktion auf den Mannheimer Planken versucht der „Mannheimer Morgen“, Nähe, Transparenz und Dialog sichtbar zu machen. Ich habe mir persönlich, klassisch als Reporter, diesen Zustand des Lokaljournalismus vor Ort angeschaut.

Ich beschreibe die gläserne Redaktion nicht als Aufbruchsort, sondern als melancholische Übergangszone zwischen alter Zeitungskultur und digitaler Selbstinszenierung.

Der Fokus der Reportage liegt weniger in offener Medienkritik als in ihrer Atmosphäre: Regen, Glasfassaden, Bildschirme, Müdigkeit und Passanten, die vorbeigehen. Immer wieder kehrt der Text zur Frage zurück, warum Journalismus heute seine eigene Existenz sichtbar machen muss.

  • die „digitalen Schichtarbeiter“ hinter Glas,
  • die Gießkanne neben dem Bildschirm,
  • die Mischung aus Redaktion, Kundenservice und Markenfläche,
  • die Veranstaltungslogik aus Podcasts, Panels und Sprechstunden.

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